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Herkunft & Sorten · 30. September 2026

Eritreischer Kaffee: Tradition, Zeremonie & Geschmack

Eritreischer Kaffee und seine Zeremonie: eng verwandt mit der äthiopischen Kaffeekultur. Tradition, Zubereitung in der Jebena und Geschmack.

von Jutta Planitzer

Eritreischer Kaffee ist eng mit der äthiopischen Kaffeekultur verwandt — kein Wunder, denn Eritrea und Äthiopien teilen Geschichte, Sprache und die gemeinsame Habesha-Tradition. Auch in Eritrea ist Kaffee kein schnelles Getränk, sondern ein Ritual. Hier erfährst Du, was eritreischen Kaffee ausmacht und wie er zubereitet wird.

Eritrea und der Kaffee

Eritrea grenzt im Norden an Äthiopien, das Ursprungsland des Kaffees. Beide Länder teilen die Habesha-Kaffeekultur: Kaffee wird frisch geröstet, gemahlen und in Gesellschaft getrunken. Der Kaffee selbst ist hochgewachsener Arabica aus dem Horn von Afrika.

Die Kaffeezeremonie in Eritrea

Wie in Äthiopien steht die Kaffeezeremonie im Mittelpunkt: Grüne Bohnen werden über offener Flamme geröstet, im Mörser zerstoßen und in einer Tonkanne (Jebena) aufgebrüht. Serviert wird in drei Runden — oft begleitet von Weihrauch und Popcorn. Die Zeremonie ist Ausdruck von Gastfreundschaft.

Wie schmeckt eritreischer Kaffee?

Traditionell wird eritreischer Kaffee stark, dunkel und ohne Milch getrunken, gern mit etwas Zucker oder Gewürzen wie Ingwer. Weil die Bohnen aus dem Hochland stammen, ist die Basis ein aromatischer Arabica mit vollem Körper.

Zubereitung zu Hause

Du brauchst keine Jebena, um den Geist der Zeremonie einzufangen: frisch mahlen, stark aufbrühen, Zeit nehmen. Einen passenden äthiopischen Arabica aus derselben Tradition findest Du hier: Arabica-Kaffee kaufen.

Häufige Fragen zu eritreischem Kaffee

Was ist eritreischer Kaffee?

Eritreischer Kaffee ist hochgewachsener Arabica aus dem Horn von Afrika, eng verwandt mit äthiopischem Kaffee. Zentral ist die Kaffeezeremonie — Teil der gemeinsamen Habesha-Kultur.

Wie wird eritreischer Kaffee zubereitet?

Traditionell in der Kaffeezeremonie: frisch rösten, im Mörser mahlen, in der Jebena aufbrühen und in drei Runden servieren. Getrunken wird er stark und ohne Milch.

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