23. Juni 2026
Honey Process Kaffee: Was die seltene Aufbereitung besonders macht
Honey Process ist eine der aufwendigsten Aufbereitungsmethoden der Welt. Wie sie funktioniert, wonach der Kaffee schmeckt und warum White, Yellow, Red und Black Honey wichtig sind.
„Honey" im Namen führt in die Irre: Es ist kein Honig im Kaffee. Der Name beschreibt eine Aufbereitungsmethode — eine der aufwendigsten und seltensten der Welt. Das Ergebnis ist ein Kaffee mit natürlicher Süße, mehr Körper und einer Komplexität, die gewaschene Kaffees so nicht erreichen.
Wie der Honey Process funktioniert
Nach der Ernte wird die äußere Schale der Kaffeekirsche entfernt — aber ein Teil des klebrigen Fruchtfleischs (Mucilage) bleibt an der Bohne haften. Während der Trocknung an der Sonne zieht die natürliche Süße aus diesem Fruchtfleisch in die Bohne ein. Das ist Handarbeit und Timing: Zu früh, zu spät, zu feucht — und die Charge ist verloren.
White, Yellow, Red, Black Honey
Je mehr Mucilage an der Bohne bleibt und je langsamer getrocknet wird, desto „dunkler" der Honey: White und Yellow sind cleaner und floraler, Red und Black bringen mehr Körper und Süße — aber auch mehr Risiko in der Verarbeitung. Unser BUNA Honey ist auf eine runde, fruchtige Süße mit wenig Säure ausgelegt.
Wonach Honey Process schmeckt
Typisch sind Noten von Honig, reifer Frucht und Karamell, dazu eine sirupartige Textur. Im Vergleich zu gewaschenen Kaffees ist die Säure runder, die Süße intensiver. Perfekt für alle, die Kaffee ohne Bitterkeit lieben — als Filter, Pour-Over oder Espresso.
Honey vs. Washed vs. Natural
Washed: maximal klar und präzise. Natural: maximal fruchtig, ganze Kirsche getrocknet. Honey liegt dazwischen — süßer und runder als Washed, strukturierter als Natural. Mehr zu den Methoden im Guide zu äthiopischem Kaffee.
Neugierig? Probier den BUNA Honey und vergleiche ihn mit unserem klaren Arabica.
