25. Juni 2026
Cold Brew selber machen: Rezept, Verhältnis & Tipps
Cold Brew ist mild, süß und säurearm — und kinderleicht selbst gemacht. Das richtige Verhältnis, die Ziehzeit und welche Bohnen sich eignen.
Cold Brew ist kein kalter Filterkaffee, sondern kalt extrahiert: grob gemahlener Kaffee zieht 12–18 Stunden in kaltem Wasser. Das Ergebnis ist mild, natürlich süß und extrem säurearm — perfekt für den Sommer. Und es ist erstaunlich einfach.
Das Grundrezept
Verhältnis: rund 1:8 (z. B. 100 g grob gemahlener Kaffee auf 800 ml kaltes Wasser) für ein Konzentrat, das Du später mit Wasser, Milch oder Eis verlängerst. Wer es direkt trinkfertig mag, geht Richtung 1:12.
Schritt für Schritt
1. Kaffee grob mahlen (wie für French Press). 2. Mit kaltem Wasser übergießen, kurz umrühren. 3. Abgedeckt 12–18 Stunden ziehen lassen — im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur. 4. Durch ein feines Sieb oder einen Filter abseihen. Fertig. Im Kühlschrank hält Cold Brew 1–2 Wochen.
Ziehzeit & Mahlgrad
Zu fein gemahlen oder zu lange gezogen wird bitter und trüb. Grob mahlen und 12–18 h einhalten. Magst Du es kräftiger, verlängere die Zeit eher als den Mahlgrad zu verfeinern.
Welche Bohnen für Cold Brew?
Cold Brew betont Süße und Körper und nimmt der Säure die Spitze. Eine vollmundige Single-Origin-Bohne mit Schokoladen-Noten funktioniert hervorragend — etwa unser BUNA Arabica aus Kaffa. Kauf ganze Bohnen und mahle frisch grob. Zu den Bohnen.
Cold Brew vs. Eiskaffee
Eiskaffee ist heiß gebrühter Kaffee, der über Eis abgekühlt wird — schneller, aber säurebetonter. Cold Brew zieht kalt und wird dadurch runder und süßer. Beides erfrischt, schmeckt aber deutlich unterschiedlich.
